Spannungs Kopfschmerzen: Direkte Folge von Stress

Wohl kaum einer, der damit nicht schon Bekanntschaft gemacht hätte: Der Kopf fühlt sich an wie in einem Schraubstock und der drückende dumpfe Schmerz will für Stunden nicht weichen. In den meisten Fällen sind Stress und psychische Überbelastung dafür verantwortlich. Dass Stress heutzutage mit Abstand der häufigste Grund für Spannungs Kopfschmerzen ist, bestätigt auch eine aktuelle Forsa-Umfrage. Darin gibt jeder zweite Kopfschmerzgeplagte an, Überforderung und Stress seien die Ursache.

Dieser Mann leidet unter starken Spannungs Kopfschmerzen

In unserer von Stress und Hektik geprägten Welt gehören belastende Lebenssituationen leider zum Alltag. Die Anforderungen in Beruf und Privatleben wachsen und der ständige Lärmpegel im urbanen Raum tut ein Übriges. Die psychische Belastung ist enorm – wir haben es schlichtweg verlernt, zur Ruhe zu kommen. Nirgends können wir den Einflüssen unserer Umwelt entfliehen – selbst zu Hause scheuen wir davor zurück, Smartphone & Co einfach mal abzuschalten.
 
Soziale Medien wie Facebook, Instagram oder You Tube machen es nicht gerade einfacher mal abzuschalten. Die Angst etwas zu verpassen und nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein ist unser stetiger Begleiter. Schließlich gilt es, ständig ein Auge auf der Entwicklung unserer Likes und Follower zu haben.


Stress als Krankheitsauslöser Nummer eins



Dauerhafter Stress ruft mannigfaltige körperliche Symptome hervor. Stress sorgt nicht nur für eine höhere Anfälligkeit für Entzündungen und Infekte und Herz-Kreislauf-Beschwerden – er ist auch für Spannungs Kopfschmerzen verantwortlich. Denn Stress und Angst bewirken eine unwillkürliche Kontraktion der Muskeln.
 
Dies ist ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Organismus, um uns vor zu großer Erregung und Emotionen zu schützen und handlungsfähig zu halten.Die Folge sind muskuläre Verspannungen, die unter anderem die gefürchteten Spannungs Kopfschmerzen auslösen können. Mediziner bezeichnen dieses stressabhängige Symptom als psychogenen Kopfschmerz. Doch Muskelverspannung ist keineswegs der einzige Auslöser von Spannungs Kopfschmerzen, denn Stress verändert auch den Stoffwechsel im Gehirn.
 
Bei hoher psychischer Belastung schüttet der Organismus vermehrt Stresshormone aus, die den Botenstoff Serotonin verdrängen. Dadurch wird das Gehirn wesentlich empfänglicher für Schmerzreize – der Kopf beginnt zu schmerzen. Viele Menschen, die unter chronischen Spannungs Kopfschmerzen leiden, reagieren auch sehr empfindlich auf Berührungen am Kopf.


Wenn Spannungs Kopfschmerzen Teil des Alltags werden


Bei drückenden dumpfen Kopfschmerzen, die immer wieder auftreten und über Stunden oder Tage anhalten, schrillen bei Ärzten die Alarmglocken. Denn die Schmerzen, die sich bevorzugt in Stirn, Hinterkopf oder Schläfen manifestieren, können chronisch werden, wenn Stress, Überbelastung und geistige Erschöpfung überhandnehmen. Von chronischen Spannungs Kopfschmerzen spricht man dann, wenn sie mehr als 15 Tage im Monat auftreten. Haben Spannungskopfschmerzen erst mal dieses Stadium erreicht, beginnen sie sich zu verselbstständigen und treten auch ganz ohne Anlass, also ohne Stressauslöser auf.
 
Diese Frau leidet unter alltäglicher Überforderung
 
Betroffene sind häufig wie benommen und haben das Gefühl, keinen klaren Gedanken fassen zu können – fühlen sich regelrecht ausgebremst. Das macht es nicht gerade leichter, den anspruchsvollen Anforderungen des Berufslebens gerecht zu werden. Wird der Schmerz zum täglichen Begleiter, geht jede Lebensfreude verloren. Nicht selten entwickeln Menschen, die unter chronischen Spannungs Kopfschmerzen leiden eine Depression oder Angststörung.

Das sind die Symptome:


  • mäßiger dumpfer Schmerz, der sich häufig von der Nackenregion ausbreitet und den ganzen Kopf erfasst
  • das Gefühl, der Kopf sitze in einem Schraubstock
  • Benommenheit und das Gefühl nicht klar denken zu können
  • hält Stunden, Tage oder gar Wochen an
  • tritt zu jeder Tageszeit auf

Wusstest du, dass es 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt?
 
Spannungskopfschmerz ist also nur eine unter vielen Varianten. Trotzdem leidet über die Hälfte aller Kopfwehpatienten unter Spannungs Kopfschmerzen. Das mag verdeutlichen, welch große Rolle stressbedingte Erkrankungen in unserem Alltag spielen und wie sie unser Leben beherrschen.
 
Umso wichtiger, etwas dagegen zu unternehmen und Strategien zu entwickeln, um aus der Stressspirale auszusteigen. Natürlich können Spannungskopfschmerzen auch andere Ursachen haben. Deshalb gilt es bei immer wiederkehrenden Schmerzen abzuklären, ob eventuell eine körperliche Erkrankung dahintersteckt.

Kopfschmerzpatienten werden immer jünger


Spannungs Kopfschmerzen können jeden betreffen. Allerdings haben sich die Gewichte deutlich verschoben. Waren früher eher ältere Menschen betroffen, sind es heute zunehmend jüngere Leute, die sich mit häufigen Kopfschmerzen herumschlagen müssen. Laut Statistiken hat sich die Anzahl der jüngeren Kopfschmerzpatienten in den letzten Jahrzehnten nahezu vervierfacht. Das sollte aufhorchen lassen.
 
Ein weiterer Hinweis, dass Stress bei dieser Erkrankung eine große Rolle spielt: Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 30 und 59 Jahren, die voll im Berufsleben stehen. Doch keine Frage – auch der Familienalltag kann in hohem Maße belastend sein und birgt viel Stresspotenzial. Besonders wenn kleine Kinder oder zu pflegende Personen zum Haushalt gehören. Hier sind Multitasking-Fähigkeiten gefragt, die Frauen und Männern alles abverlangen. Wen wundert's, dass das unseren Kopf zum Bersten bringt und Spannungs Kopfschmerzen entstehen.

Auswege, die sich als Sackgasse erweisen


Der Mensch neigt häufig dazu, die eigentlichen Ursachen eines Problems so lange wie möglich zu verdrängen. Deshalb ist die Versuchung groß, den Schmerz und sich selbst mit Medikamenten zu betäuben. Doch Schmerzmittel sind bestenfalls eine vorübergehende Lösung.
 
Denn regelmäßig über längere Zeit eingenommen, können Schmerzmedikamente selbst Kopfschmerzen auslösen und sogar abhängig machen. Betroffene kommen vom Regen in die Traufe und haben dann zu ihrem eigentlichen noch ein weiteres Problem. Deshalb gilt es bei Spannungs Kopfschmerzen die Ursachen und nicht die Symptome zu bekämpfen. Und die sind nun mal im Stress zu finden.


Der Feind im eigenen Kopf

Diese Frau ist total unglücklich wegen ihrer Überforderung

Oft sind nicht Stress und Überforderung, sondern wir selbst unser schlimmster Feind. Denn wenn wir unseren eigenen Ansprüchen und den Erwartungen anderer nicht genügen können, fangen wir an, an uns selbst zu zweifeln. Es beginnt ein Teufelskreis aus Angst vor Überforderung und noch mehr Stress – das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen.
 
Haben wir erst mal diesen selbstzerstörerischen Weg beschritten, wird es schwer auszubrechen. Wir reagieren mit den immer gleichen emotionalen Mustern. Wenn erlittene Niederlagen und Rückschläge sich in unserem Kopf festgesetzt haben, bestimmen Angst und Stress unsere Handlungen – wir geben die Herrschaft über uns selbst aus der Hand.

Spannungs Kopfschmerzen haben immer eine Vorgeschichte. Sie sind ein deutliches Warnsignal, wenn wir uns überfordert fühlen. Sie zeigen an, dass irgendwas in uns aus dem Gleichgewicht geraten ist – und das nicht erst seit gestern. In der Regel treten Spannungskopfschmerzen erst dann auf, wenn der Stress zum Dauerzustand geworden ist.
 
Diese Alarmsignale solltest du nicht übersehen und rechtzeitig handeln, bevor der Stress über dich Macht gewinnt und deine Gesundheit nachhaltig gefährdet. Sei also nicht selbst dein größter Feind – schau genau hin und nimm dich mit deinen ganzen Ängsten und Besorgnissen wieder bewusst wahr. Das ist der erste Schritt, um aus dem Teufelskreis Stress und Spannungs Kopfschmerzen auszubrechen.

Wege zur selbstbestimmten Stressbewältigung


Wer kennt das nicht?
 
Wenn wir mit einer negativen Einstellung an eine Sache herangehen, ist unser Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilt. Stehen wir aber einer Sache positiv gegenüber, fügt sich wundersamerweise alles wie von selbst. Sind wir einmal in der Erfolgsspur, scheint alles zu gelingen.
 
Ein seltsames Phänomen?
 
Keineswegs – denn die Macht des positiven Denkens ist nicht zu unterschätzen. Genauso verhält es sich mit dem Stress. Nur unser Wille entscheidet, wie viel Gewicht wir dem Stress geben. Ob wir ihm Einlass in unsere Seele gewähren und dort seine zerstörerische Arbeit verrichten lassen.

Es gibt viele Maßnahmen, den persönlichen Stress zu reduzieren. Dazu zählen nicht nur Entspannungsübungen. Auch ein regelmäßiger Schlaf-wach-Rhythmus, das Herunterschrauben des eigenen Perfektionsanspruchs oder das Einbauen von kleinen Atempausen in den Arbeitsalltag sind kleine hilfreiche Puzzleteile, um das Stresslevel zu senken.
 
Doch all diese Dinge können nicht viel bewirken, wenn die Einstellung zum Stress nicht stimmt. Begreifen wir Stress nur als einen Feind, den es zu bekämpfen gilt, fallen die Puzzleteile nicht an ihren Platz und werden zu einem Ganzen.


Mit neuer Energie ins Leben durchstarten

Diese Lebensfrohe Frau ist glücklich

Machen wir uns einfach den Stress zunutze und münzen negative in positive Energie um. So kann Stress sogar zu einer Kraftquelle werden, die uns neue Lebensenergie gibt. Den Schlüssel dazu hältst du selbst in der Hand! Halte dich nicht mit Umwegen auf, sondern gehe neue Wege, die direkt zum Ziel führen.
 
Positives Denken ist nicht nur effektiv bei der Stressbewältigung, es hilft dir, zu alter Stärke zurückzufinden und mit neuem Selbstbewusstsein und viel Lebensfreude in dein Leben durchzustarten. Den Schalter umlegen musst du allerdings selbst.

Steige noch heute in die Welt des positiven Denkens ein und erfahre selbst, wie sich dein Leben dadurch grundlegend verändert. Dann gehören Spannungs Kopfschmerzen schnell der Vergangenheit an!

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