Burn Out:Und was du dagegen tun kannst

Ein Burn Out ist eine seelische Schieflage, die häufig durch zu viel Stress entsteht. Die Wissenschaft ist sich noch nicht ganz einig über die genaue Definition des Begriffs. Wörtlich übersetzt heißt das englische Verb „to burn out“ ausbrennen. Es geht also um einen Zustand, der eine innere Leere zeigt. Es gibt dazu einige typische Symptome, doch im Ganzen ist ein Burn-out sehr individuell.
 
 Diese Frau bekommt Hilfe bei ihrem Burn Out
 
Wer erkrankt ist, muss aber nicht verzweifeln, sondern darf sich Hoffnung machen auf Besserung. Das beste Heilmittel ist, die eigene Sichtweise auf den Stress zu verändern. Ich zeige dir mit meiner Stress-frei-Formel, wie das geht. Hier erfährst du zunächst mehr über das Phänomen Burn Out.


Ein kurzer (Rück-)Blick

 
Burn Outs gab es schon zu allen Zeiten. Menschen fühlen sich nicht erst seit der Neuzeit überlastet. Wir finden erschöpfte, ausgebrannte Personen ebenso in der Bibel oder im Mittelalter. Doch hatte das Phänomen zu anderen Epochen andere Bezeichnungen.
 
In der Geschichte tauchen Begriffe auf wie:
 
  • Hypochondrie
  • Neurose
  • Melancholie
  • Neurasthenie (Nervenschwäche)
 
Denken wir beispielsweise an Molières „Der eingebildete Kranke“, eine Figur, die dauerhaft krank war, ohne dass es ernsthafte körperliche Gebrechen gab; oder an die Italienreise von Johann Wolfgang von Goethe, die der große Dichter unternommen hatte, um sich von seiner Erschöpfung in Weimar zu erholen. Interessanterweise treten diese Phänomene im Laufe der Menschheitsgeschichte in größeren Zeitabständen immer wieder auf.
 
Dazwischen gibt es Zeiten, in denen wir kaum etwas davon hören. 1960 schließlich schrieb Graham Greene einen Roman mit dem Titel „A Burnt-Out Case“, der den Begriff erstmals verwendete. Seine Figur, ein Architekt, wandert aus, nachdem er seinen Job aus Erschöpfung aufgegeben hat. Seitdem wurde das Thema wie auch das Wort immer wieder aufgegriffen. Der Psychologe Herbert J. Freudenberger beschrieb das Phänomen Burn Out als erster in klinischen Zusammenhängen.
 
Auch bezog sich der Begriff in den 70er-Jahren vor allem auf Pflegeberufe. Doch längst hat die Wissenschaft erkannt, dass jeder ein Burn-out bekommen kann. Heute outen sich viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, dass sie ein Burn-out hätten, und genehmigen sich eine Auszeit. Das ist auch sehr wichtig, denn ohne Gegenmaßnahme kann ein Burn-out zum Suizid führen.
 
Es ist viel sinnvoller, dem Stress gelassener zu begegnen. Diese Methode kannst du bei mir lernen. Nur um das klarzustellen: Ein Burn Out ist keine reine Depression, auch wenn diese Teil des Burn-outs sein kann. Umschrieben wird der Begriff inzwischen gern mit Erschöpfungsdepression, das kommt dem Ganzen sehr viel näher.
 
 

Stress als Auslöser


Fühlst du dich seit einiger Zeit permanent niedergeschlagen und müde?
 
Hast du das Gefühl, deine Arbeit (ob zu Hause oder im Job) nicht mehr bewältigen zu können?
 
Dann können dies die ersten Anzeichen eines Burn-outs sein. Sicher hast du schon einmal darüber nachgedacht, welche Ursachen dein Zustand haben könnte. Es fallen dir viele Einzelheiten ein, die dir einfach zu viel werden. Der Alltag nimmt auf diese Weise bedrohliche Formen an, denn er scheint dich zu überfordern.
 
Eines Tages sind dann sogar die Kleinigkeiten zu viel:
 
  • Aufstehen
  • Zähne putzen 
  • Anziehen
  • Kinder versorgen
  • zur Arbeit gehen
 
Bei jedem ist es etwas anderes. Interessant wird es für uns beide, wenn dir immer wieder das Wort Stress einfällt:
 
Hast du das Gefühl, ein ungesunder Stress (Disstress) könnte der Auslöser sein?
 
Meist geht es darum, dass der Stress permanent vorhanden ist, sich nicht minimieren oder beseitigen lässt. Gleichzeitig hast du sicher hohe Anforderungen an dich selbst. Stehst du dann unter Dauerstress, hast du eines Tages Versagensängste und depressive Verstimmungen.
 
 Dieser Mann steht unter Zeitdruck und ist Überfordert

Stress im Job

 

Beruflich könnten diese Situationen Stress auslösend sein:
 
 
- Du wirst von deinem Vorgesetzten nicht gelobt, obwohl du hart und erfolgreich arbeitest. Das kann ein wichtiges Kriterium sein.

- Immer mehr Arbeit wird auf dir abgeladen, die Anforderungen steigen permanent. Solche Szenarien entstehen, wenn Kollegen gehen und nicht ersetzt werden; oder wenn ihr einfach immer mehr zu tun habt, aber es wird dafür niemand zusätzlich eingestellt.


Stress im Job entsteht, wenn das Arbeitsniveau und dein Niveau nicht mehr übereinstimmen (oder es jedenfalls für dich danach aussieht). Schließlich kommt der Punkt, an dem es für dich nicht mehr weitergeht. Obwohl du dich noch härter einbringst, Überstunden machst und vielleicht sogar Arbeit mit nach Hause nimmst, kannst du das Soll nicht erfüllen; oder du hast zumindest den Eindruck, dies nicht mehr zu können.
 
Falls der Chef dann noch ungnädig schaut oder laut Kritik äußert, ist das Maß überschritten. Das kann von einem auf den anderen Augenblick entstehen oder sich langsam einschleichen. Es gibt für ein Burn Out keine klaren Vorgaben, wie es ablaufen sollte, sondern es handelt sich immer um einen individuellen Weg.

Es kommt hier nicht darauf an, ob das eine oder das andere Szenario objektiv stimmt. Es ist uninteressant, wie das ein anderer Kollege oder dein Partner sieht. Es zählt allein deine Realität. Diese Wahrnehmung von Stress führt dich irgendwann in ein Burn Out. Darum ist es so wichtig, mit Stress richtig umgehen zu können. Meine Formel wird dir helfen.
 

Stress privat


Solch ein Burn Out kann sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen:
 
  • Weinkrämpfe
  • Depressionen 
  • sogar ein völliges Versagen der Körperkraft sind möglich.
 Dieses Bild zeigt einen Überforderten Erschöpften Mann
 
Es gab schon Menschen, die eines Morgens einfach nicht mehr aufstehen konnten. Die Knie gaben nach. Andere zeigen sich nur ungewöhnlich gereizt, streiten sich mit dem Partner, fauchen die Kinder an.
 
Die geringste Kleinigkeit bringt dich dazu, auszurasten. Auch diese Symptome sehen bei jedem anders aus. Das Problem dabei: Die Situation, in der du gefangen bist, lässt sich häufig nicht so schnell ändern. Natürlich kannst du erst einmal ein paar Tage zu Hause bleiben, falls es um den Job geht. Ein guter Arzt wird dir das auch verschreiben. Aber das löst das Problem nicht.
 
Auch ändert sich zu Hause so schnell nichts. Der Partner und die Kinder gehören zu deinem Leben, du kannst sie nicht einfach verlassen (jedenfalls geht das den meisten Menschen so, obwohl es Ausnahmen gibt).
 
 
Schauen wir uns einmal ein paar mögliche private Szenarien an, die dich massiv unter Stress setzen können:


- Dein Partner ist arbeitslos geworden. Ihr habt Schulden durch das neue Haus und das Geld reicht nun vorn und hinten nicht.

- Die Schwiegereltern oder Eltern sind schwierig, die Beziehungen sind dauerhaft belastet.

- Die Kinder haben Probleme in der Schule und dir fällt so schnell keine brauchbare Lösung ein. Eventuell stecken sie auch mitten in der Pubertät und sind zu Hause einfach unausstehlich.

- Das Leben mit deinem Partner läuft nicht besonders gut. Ihr streitet viel, geht kaum noch aus, das Sexualleben ist unbefriedigend. Vielleicht hast du auch den Verdacht, es gäbe eine Liebschaft, und du kämpfst mit der Unsicherheit und einer heftigen Eifersucht.

- Du bist mit deiner Figur unzufrieden und schaffst es nicht, abzunehmen und/oder mehr Sport zu treiben.

- Ihr hattet gerade erst einen Todesfall in der Familie.

- Dein Sozialleben ist unbefriedigend. Du hast kaum Freunde, und wenn doch, keine Zeit, sie zu treffen.
 

Dies sind nur einige Beispiele, wie es bei dir gerade aussehen könnte. Jede Situation für sich ist bereits stressig genug. Kommen mehrere zusammen und bist du dann vielleicht auch noch unzufrieden im Job (siehe oben), dann ist die Basis für ein Burn Out gelegt. In den meisten Fällen sind mehrere Stressfaktoren dafür verantwortlich, dass du einen inneren Zusammenbruch bekommst. Außerdem fehlt in der Regel die Aussicht auf Besserung und eine Zukunftsperspektive.
 
Du bist total erschöpft, aber das Hamsterrad dreht sich unaufhörlich weiter. Es wird dringend Zeit, einen Schritt beiseitezutreten, um ein Burn-out zu vermeiden. Du fragst dich: Wie soll das gehen?Doch die Verzweiflung, die Überarbeitung und die Trostlosigkeit deiner Situation müssen unbedingt aufgebrochen werden. Ein Burn Out muss (von dir) behandelt werden. Noch besser ist es natürlich, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.
 

Dem Stress richtig begegnen


Warum bekommt nun der eine ein Burn Out und der andere nicht, obwohl die Situation für beide vergleichbar schlecht zu sein scheint?
 
Wo der eine sagt, das geht gar nicht mehr, zuckt der andere nur mit den Schultern und macht vergnügt weiter. Es ist der unterschiedliche Ansatz, mit Stress umzugehen. Unsere Sichtweise auf die Dinge bestimmt unser Verhalten.
 
Ein Beispiel: Wer im Job nur schimpft, findet aus seiner schlechten Stimmung nicht mehr heraus und nimmt sie mit nach Hause. Hier warten aber die nächsten Anforderungen. Wer die Anerkennung des Chefs nötig braucht, steht in einem Unternehmen, wo diese nicht stattfindet, auf verlorenem Posten; auch wenn er sich noch so sehr anstrengt. Kommt Perfektionismus dazu, setzt sich die negative Spirale noch schneller in Gang. Perfektionismus heißt, niemals fünf gerade sein zu lassen; immer alles tipptopp und auf den Punkt genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erledigen.
 
 Diese zwei Gesichter zeigen den richtigen Umgang bei Überforderung
 
Das ist ein so hoher Anspruch, dass er wohl für uns alle kaum erfüllbar ist, denn Fehler sind menschlich. Doch Perfektionisten erlauben diese weder sich noch den Mitmenschen. Das kann nur schiefgehen. Schließlich erhältst du die Quittung: Irgendwann ist jede Herausforderung nur noch ein Muss; eine neue Aufgabe nicht mehr interessant, sondern nur noch belastend. Spätestens jetzt gilt es, den Schalter umzulegen, um ein Burn Out zu verhindern.

Mit meiner Stress-frei-Formel befreie ich dich innerhalb kurzer Zeit von dem überwältigenden Gefühl, permanent unter Stress zu stehen. Lass es erst gar nicht zu einem Burn Out kommen, sondern melde ich auf diesen Seiten an!

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